Impressum und Vereinsstatuten

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Impressum

Medieninhaber:

Nubigena-Wolkenkind

Hießgasse 12/3
1030Wien

 

Grundlegende Richtung – Vereinszweck:

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist und der Allgemeinheit dienen soll, bezweckt: Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein dafür zu geben, was Menschen in die Flucht treibt und wie schnell Frieden und Stabilität in Chaos und Elend umschlagen können. Durch die erzeugte Nähe zu aktuellen Konflikten (wie beispielsweise zum Zeitpunkt der Gründung des Vereins der Konflikt in Syrien) und den damit verbundenen Flüchtlingsschicksalen, soll die jüngere Generation ein besseres Gefühl für die Kraft der Demokratie im eigenen Land bekommen und den Flüchtling in sich selbst entdecken.

 

Kontakt:

Vorstand: Sumaya Saghy-Abou-Harb, Vedran Pilipovic, Mag. Hannes-Michael Saghy

Adresse: Hießgasse 12/3, 1030 Wien
Tel: +43(0)69911454642
Mail: info@nubigena-wolkenkind.at
ZVR-Zahl:694303569

Zuständige Behörde:

Landespolizeidirektion Wien, Referat Vereins-,Versammlungs-und Medienrechtsangelegenheiten

Statuten des Vereins

„NUBIGENA – WOLKENKIND“
Verein zur Bewusstseinsbildung von Kindern und Jugendlichen

 

 

§ 1. Präambel

(1) Der Verein führt den Namen:

 „NUBIGENA – WOLKENKIND“ – Verein zur Bewusstseinsbildung von Kindern und Jugendlichen

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich und den Rest der Welt.

(3) Die Errichtung von Zweigvereinen und Zweigstellen ist möglich.

(4) Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 – 47 der

 


§ 2. Zweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist und der Allgemeinheit dienen soll,

bezweckt: Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein dafür zu geben, was Menschen in die Flucht treibt und wie schnell Frieden und Stabilität in Chaos und Elend umschlagen können. Durch die erzeugte Nähe zu aktuellen Konflikten (wie beispielsweise zum Zeitpunkt der Gründung des Vereins der Konflikt in Syrien) und den damit verbundenen Flüchtlingsschicksalen soll die jüngere Generation ein besseres Gefühl für die Kraft der Demokratie im eigenen Land bekommen und den Flüchtling in sich selbst entdecken.

§ 3. Tätigkeit zur Verwirklichung des Vereinszweckes

Als ideelle Mittel zur Erreichung des Zweckes dienen

(1)             die Durchführung von Vorträgen und Veranstaltungen an Schulen, Universitäten, Fachhochschulen und allgemeinen Erwachsenenbildungseinrichtungen;

(2)             die Durchführung von meinungsbildenden und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen, offene Informationsveranstaltungen, Vorträge im In- und Ausland;

(3)             die Herstellung, Herausgabe und Verlegung von notwendigen Lehrbüchern, Publikationen, Druckschriften, Zeitungen, Veröffentlichungen und Plakaten;

(4)             die Herstellung von Filmen und Lichtbildern;

(5)             die Durchführung von Erhebungen, Sammlung und Verwertung von statistischem Material;

(6)             die Begleitung und Unterstützung von Hilfsaktionen im In- und Ausland.

(7)             die Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten;

(8)             die Durchführung von Studienreisen;

(9)             Zusammenarbeit in partnerschaftlicher Kooperation mit anderen Organisationen in Österreich sowie im Raum der europäischen Gemeinschaften und dem Rest der Welt;

(10)        Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege sowie Zusammenarbeit mit öffentlichen Medien;

 

Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

(1)             Das Vermögen des Vereines und dessen Erträge, Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge;

(2)             Widmungen und sonstigen Zuwendungen, Erträgnisse aus Veranstaltungen und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben, Inseraten;

(3)             Die Beteiligung an Kapitalgesellschaften insbesondere an Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit gleichem oder ähnlichem Unternehmenszweck im Sinne des Vereinszweckes. Vereinseigenen gemeinsamen Unternehmungen, Teilnehmergebühren aus Seminaren, Förderungen, Spenden, Sammlungen, Lotterien, Tombolen, Darlehen sowie Erlöse aus Publikationen und dergleichen. Sponsoring;

(4)             Subventionen, letztwillige Zuwendungen, Benefizveranstaltungen. Werbung.

 

§ 4. Arten der Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder.

(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und vom Vorstand als solche ausdrücklich anerkannt sind.

(4) Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines Geldbetrages fördern.

(5) Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

 

§ 5. Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die in der Vereinsarbeitengagiert und interessiert sind, sowie juristische Personen.

(2) Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die

 

§ 6. Abzeichen, Ausweise und Dienstkleidung

Die Form der Mitglieds- und sonstigen Ausweise wird vom Vorstand beschlossen.

 

§ 7. Beendigung der Mitgliedschaft

 

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluss.

(2) Der Austritt kann nur zum Quartalsende (31.3., 30.6., 30.9. und 31.12.) erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 2 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.

(3) Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz 2 maliger Mahnung länger als 3 Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

(4) Ordentliche Mitglieder, die sich nicht mehr voll an der Vereinsarbeit beteiligen, können vom Vorstand auf den Status von fördernden Mitgliedern oder Ehrenmitgliedern umgestuft werden. Diese Umstufung wird wirksam, sofern von der Generalversammlung einem Antrag gegen die Umstufung nicht stattgegeben wurde.

(5) Der Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluß ist binnen 14 Tage Berufung an den Vorstand zulässig, über die die Generalversammlung entscheidet. Bis zu deren Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte.

(6) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Absatz 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

 

§ 8. Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung, sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, den administrativen organisatorischen und konzeptuellen Vereinstätigkeiten mit der gebotenen Regelmäßigkeit nachzukommen.

(3) Einnahmen aus Veranstaltungen kommen ausschließlich dem Verein zugute, die Mitglieder haben daraus keinen Vorteil.

 

§ 9. Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§10 und 11) der Vorstand (§§ 12 bis 14) und die Rechnungsprüfer (§15).

 

§ 10. Die Generalversammlung

(1) Die ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre statt.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen des Rechnungsprüfers binnen vier Wochen stattzufinden. Beruft der Vorstand nicht innerhalb dieser Frist die außerordentliche Generalversammlung ein, geht die Verpflichtung zur Einberufung auf den Rechnungsprüfer über.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle stimmberechtigten Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens sieben Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(6) Bei der Generalversammlung sind alle stimmberechtigten Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. (Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.)

(7) Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Vertreter) (Abs. 6) beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann (die Obfrau), in dessen Verhinderung sein Stellvertreter (seine Stellvertreterin). Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 

§ 11. Aufgabenkreis der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

(1) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des

(2) Beschlussfassung über den Voranschlag.

(3) Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

(4) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche

(5) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

(6) Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft.

(7) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines.

(8) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehenden Fragen.

 

§ 12. Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern und zwar aus dem Obmann (der Obfrau), seinem (seiner) Stellvertreter(in) und gleichzeitigem Schriftführer und dem Kassier.

(2) Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes das Recht an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu berufen, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.

(3) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt fünf Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.

(4) Der Vorstand wird vom Obmann (der Obfrau) in dessen (deren) Verhinderung von seinem Stellvertreter (seiner Stellvertreterin) schriftlich oder mündlich einberufen.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(7) Den Vorsitz führt der Obmann (die Obfrau), bei Verhinderung der Stellvertreter (die Stellvertreterin).

(8) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben.

(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam

 

§ 13. Aufgabenkreis des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

(1) Erstellung des Jahresvoranschlages, sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;

(2) Vorbereitung der Generalversammlung;

(3) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlungen;

(4) Information der Mitglieder über Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereines in den Generalversammlungen;

(5) Verwaltung des Vereinsvermögens;

(6) Aufnahme, Umstufung im Status, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern;

(7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.

 

§ 14. Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der Obmann (die Obfrau) ist das höchste Leitungsorgan. Ihm (Ihr) obliegt die Vertretung des Vereines. Insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er (Sie) führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er (sie) berechtigt, auch die Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter Eigenverantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

(2) Der Schriftführer hat den Obmann (die Obfrau) bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

(3) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.

(4) Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns (der Obfrau) und des Kassiers und des Schriftführers deren Stellvertreter.

(5) Soweit Vorstandsmitglieder mit Arbeiten betraut werden, die über ihre Vereinsfunktion hinausgehen, können sie diese Leistungen (wie andere Mitglieder oder außenstehende Personen) dem Verein gegenüber werkvertraglich oder dienstvertraglich abrechnen.

 

§ 15. Die Rechnungsprüfer

(1) Es werden zwei Rechnungsprüfer von der Generalversammlung auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses, sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

(3) Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 12 Abs. 3, 8, 9 und 10 sinngemäß.

 

§ 16. Schlichtungseinrichtung

(1) Alle Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis sind zunächst vor der Schlichtungseinrichtung des Vereins auszutragen.

(2) Die Schlichtungseinrichtung setzt sich aus zwei Vereinsmitgliedern sowie einem Vorsitzenden zusammen. Sie wird in einem konkreten Streitfall derart gebildet, dass ein Streitteil gegenüber dem Vorstand die Schlichtungseinrichtung anruft und gleichzeitig ein Vereinsmitglied als Mitglied der Schlichtungseinrichtung schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen 7 Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 7 Tagen seinerseits ein anderes Vereinsmitglied als Mitglied der Schlichtungsstelle namhaft. Mehrere Personen einer Streitpartei machen gemeinsam ein Mitglied namhaft.

(3) Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von 7 Tagen wählen die namhaft gemachten Mitglieder der Schlichtungseinrichtung binnen weiterer 14 Tage eine dritte Person, die Rechtsanwalt oder Notar ist, nicht jedoch dem Verein als Vereinsmitglied angehört, zum Vorsitzenden der Schlichtungseinrichtung. Können sich die Mitglieder der Schlichtungseinrichtung nicht innerhalb der genannten Frist auf einen Vorsitzenden einigen, so bestimmt diesen der Präsident der Rechtsanwaltskammer Wien. Die zur Schlichtung berufenen Personen haben unbefangen zu sein.

(4) Ziel der Schlichtungseinrichtung ist die vereinsinterne, außergerichtliche Beilegung von Vereinsstreitigkeiten unter Einhaltung eines fairen und zügigen Verfahrens, insbesondere unter Wahrung des beiderseitigen Gehörs. Zu diesem Zweck sind die Streitteile zu einer oder mehreren mündlichen Verhandlungen zu laden.

(5) Sofern das Verfahren vor der Schlichtungseinrichtung nicht früher beendet ist, steht für Rechtsstreitigkeiten nach Ablauf von 6 Monaten ab Anrufung der Schlichtungseinrichtung der ordentliche Rechtsweg offen.

(7) Das Verfahren vor der Schlichtungseinrichtung endet durch eine Einigung der Streitteile oder durch eine schriftliche Empfehlung der Schlichtungseinrichtung. Vereinsstreitigkeiten, die keine Rechtsstreitigkeiten sind (z.B. die Frage, ob zu einer Veranstaltung ein gewisser Ehrengast einzuladen ist) entscheidet die Schlichtungseinrichtung endgültig.

(8) Die Schlichtungseinrichtung fällt ihre Empfehlung bzw. ihre Entscheidung bei Anwesenheit aller ihrer Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Sie entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen.

§ 16. Auflösung des Vereins

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung des Vereins der Vereinsbehördeschriftlich anzuzeigen.

(3) Das im Falle der Auflösung oder bei Wegfall des begünstigten Vereinszweckes allenfalls vorhandene Vereinsvermögen darf in keiner wie auch immer gearteten Form den Vereinsmitgliedern zugute kommen, sondern muß ausschließlich gemeinnützigen, karitativen Zwecken im Sinne der §§ 34 ff BAO zugeführt werden.

Stand 21.4.2014

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